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Letztes Wochenende war ich am Bodensee bei Schoeller&Stahl zum Bloggertreffen eingeladen.

Ich habe euch auf instagram ja schon ein paar Eindrücke davon gezeigt und hoffe, meine kleine aber feine Führung durch die Wollverarbeitung hat euch gefallen!

Leider war ich mal wieder so schlau und habe die Story nicht gespeichert. Ich bin manchmal einfach ein bischen dusselig und vor allem: zu langsam für diese Welt.

Aber dafür gibt es ja meinen Blog und ich freu mich, euch heute ein bischen davon zu berichten. Einen kleinen Wehmutstropfen gibt es auch, aber davon ganz zum Schluss...

 

 

Ich habe mich sehr willkommen gefühlt und bei einer Tasse Kaffee haben wir uns alle sehr interessiert angehört, was die Firma Schoeller&Stahl alles macht.

Die Wolle und der Handstrickbereich ist in der Tat nur ein kleiner Teil dieses großen Unternehmens und insbesondere die Tatsache, dass viel Wert auf Umweltfreundlichkeit gelegt wird, hat mir sehr gefallen.

Die Wolle ist mulesingfrei. Auch das ist für mich ein wichtiger Aspekt, den ich immer mehr auf dem Schirm habe.

 

 

Das ist der Eingang zum Werk, einem denkmalgeschützten Gebäude. Von vorne sieht es dann auch gar nicht so groß aus wie die riesigen Hallen, die dahinter auf den geneigten Besucher warten.

 

...habt ihr auch sofort den Film "Back to the Future" bei dem Eingang da im Kopf? Fast erwartet man, das Marty McFly mit seinem DeLorean gleich um die Ecke biegt.

 

 

Im Werk hatten wir eine richtige Führung. Alles wurde erklärt und wie man sieht, konnte man auch Alles anfassen. Die Wolle war soooo kuschelig!

 

 

Leider gibt es noch kein "Geruchsinternet", denn die Hallen waren erfüllt vom Geruch nach warmer nasser Wolle. Nicht nach Chemie, wie ich eigentlich gerade auch wegen der Färbungen erwartet hätte. Ungefähr so, wie wenn man einen selbstgestrickten Wollpulli im warmen Wasser wäscht.

Btw. Ist das Lila nicht grossartig? Ich finde ja, dass Ultraviolet nicht grundlos "Farbe des Jahres 2018" ist. Dies hier ist zwar eine helle Variante davon, aber superschön!

Hier wird übrigens aus mehreren Einzelsträngen ein einziger gefügt. Dadurch hat man bei den später fertigen Wollknäulen keine größeren Farbabweichungen.

 

 

Manchmal sind es ja auch die kleinen Details an einer solchen Führung, die mich begeistern. Hier sehr ihr das Innere eines Deckels eines der gigantischen Färbekessels. Ich konnte mich gar nicht daran satt sehen. Die schillernden Farben erzählen von so viel Wolle und Arbeit und gleichzeitig würde ich mir das als Gesamtkunstwerk genau so gerne ins Wohnzimmer hängen ( wo der Deckel aufgrunde der Ausmaße natürlich nicht ansatzweise rein passen würde).

 

Hier noch ein paar Impressionen aus dem Werk:

 

 

Hier fahren die Wollkonen gerade in die Trocknungsmaschine. Ich habe mich gefühlt wie in einer Folge der "Sendung mit der Maus".

 

 

Beim Färbelabor steht dieser Wollwinder. Ich will auch sowas haben! Bei mir Zu Hause geschieht das Wollwickeln ja immer noch mit Muskelkraft...

 

 

Aus dieser ganzen gefärbten Wolle entsteht letztlich nach vielen weiteren Arbeitsschritten unser Handstrickgarn. Kann man sich, ohne dass man es gesehen hat auch noch schwer vorstellen, oder? Ich dachte zuerst an Filzwolle...

 

 

Hier wird die Rohwolle für den Versand verpackt. Dafür wird sie in dieser Maschine auf ungefähr die Hälfte der Größe gepresst. Das Anzuschauen fand ich sehr beeindruckend. Ich musste mir allerdings gleich vorstellen, wie man das Ganze dann wieder öffnet und die Wolle herausschiesst. Ob das wohl wirklich so ist?

 

 

Nach der Führung haben wir noch alle unsere eigenen Kreationen vorgestellt.

Eigene Kreationen?

Ihr fragt euch jetzt sicher, warum ich dann ein Foto von den offiziellen Modellen an dieser Stelle habe. Nun....da sind wir beim Wermtstropfen.

Um ehrlich zu sein, ging das Alles viel zu schnell. Ich habe kein einziges gescheites Foto meiner Bloggerkollegen geschossen und möchte wirklich nicht etwas veröffentlichen, das die schönen Entwürfe nicht wirklich gut präsentiert. Da ist nämlich bei Jedem viel Herzblut eingeflossen und die vielen Stunden Arbeit soll man auch würdigen.

Aber das ist nicht schlimm, denn ich verlinke euch die ganzen Mitbloggerinnen hier (alphabetisch), man soll ja schliesslich auch seine Kollegen ein bischen supporten und ich denke, da sind ein paar echt spannende Bilder und Postings dabei. Jeder von ihnen hat seine ganz eigene Art, an das Thema heran zu gehen und auch spannendes Gestrick präsentiert.

 

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Es war ein schöner Tag am Bodensee, der viel zu schnell vorbei war. Ich behalte das Bloggertreffen und die Firma Schoeller in sehr guter Erinnerung und tatsächlich wird es hier auch bald noch einen kleinen Zusatzbeitrag geben.

Ich habe nämlich einen Cowl gestrickt, den ich nicht nur sehr gerne mag und der auch beim Treffen gut ankam, ich wurde sogar um eine Anleitung gebeten.

Dieser Herausforderung stelle ich mich nun in den kommenden Tagen und hoffe, ich bekomme das so hin, wie ich mir das vorstelle.