Yoga mit Nadeln (enthält Werbung/ Verlinkung zu Markenseiten / PR-Sample)

Yoga mit Nadeln

 

Ich war letztes Wochenende auf der h+h in Köln. Ein paar Eindrücke davon hab ich euch ja schon auf instagram gezeigt.

Immer noch bin ich tief beeindruckt und sortiere im Kopf, was ich da alles gesehen habe.

So viele Neuheiten und eigentlich ist jede Einzelne einen Blogpost wert. Ob das nun die Neuigkeiten am Prym-Stand waren oder Andrea von Myak, der sich eine geschlagene Viertelstunde für mich Zeit genommen hat um mir die Geschichte hinter der Firma und der Wolle auf französisch (!) zu erzählen. Das Bloggertreffen der Initiative Handarbeit war auch interessant, aber ganz anders als ich mir das vorgestellt habe und nicht vergessen darf ich, über die Neuheiten von Lana Grossa und ggh zu schreiben. Veronika Hug hat richtig tolle neue Wolle ab Herbst und bei addi habe ich alte und neue Bekannte getroffen und entzückende Socken-Maschenmarkierer geschenkt bekommen.

Und das ist bei Weitem nicht Alles!

Meine wollige Neuentdeckung war ganz klar Einrum! Es ist ja kein Geheimnis, dass ich total begeistert bin von isländischer Wolle und ja, ich weiß, dass die kratzt. Aber sie ist auch wärmend, angenehm zu verstricken und...hach, Island ist einfach mein Sehnsuchtsland. Ich würde wer weiß was für geben, da mal hin zu kommen! Dafür würde ich sogar in ein Flugzeug steigen!

Ich habe mich also dazu entschieden, tatsächlich jedem genannten Punkt (und noch ein paar Weiteren) einen eigenen Blogpost zu widmen. Es geht sonst einfach zu viel unter.

 

Anfangen möchte ich mit meinem persönlichen Messehighlight, auf das ich mich seit Wochen wie ein Keks gefreut hab: die Yoganadeln von Prym. Nadeln, die sich in alle Richtungen biegen lassen und für verschiedene Zwecke eingesetzt werden können, sowas ist genau mein Ding, weil ich nicht gerne Tonnen von Strickzubehör mit mir herum schleppe. Es reicht schon, dass ich immer Essen, Trinken, Windeln, Wechselbekleidung, Spielzeug usw. immer dabei habe, da passt dann oft mal gerade eine Socke als "Mitnahmeprojekt" dazu und das war's.

Als Prym-Ambassador wusste ich, ich werde sie ausprobieren und bin dann auch ziemlich happy gewesen, als ich sie in meinem Goodiebag gesehen habe. Vielen Dank an dieser Stelle an die Firma Prym, die mir diese Nadeln auch nach der Messe kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt hat!

 

 

Das sind sie nun also, es gibt sie in zwei Größen, einmal in 4er Stärke und in 7er Stärke. Und sie sind wirklich richtig biegsam! Ich hab das mal ausprobiert und ich finde, sie haben genau den richtigen Widerstand, sich biegen zu lassen und trotzdem dann in der Form zu bleibven, die man da haben mag.

Kennt ihr diese Biegetierchen, die man früher hatte ( in den 80ern, als es noch kein Internet für mich gab, hatte ich so was, leider sind sie schon lange verlohren gegangen, sonst könnte ich da jetzt einen Vergleich starten). Jedenfalls erinnern sie mich ein bischen daran. Es ist vorne die bekannte ergonomics-Tropfenspitze dran und das Mittelteil ist mit einer gummiartigen Beschichtung umhüllt, die allerdings an den Spitzen perfekt abschließt. Da bleibt nix hängen!

Durch die Gummierung hat das Ganze einen gewissen "Grip" und da sind wir dann auch schon gleich beim ersten...nein, es ist kein "Kritikpunkt", eher ein "Geschmackspunkt".

Der Gripp sorgt nämlich wunderbar dafür, dass die Maschen nicht herunter fallen, wenn sie einmal auf der Nadel sind, strickt man aber damit Zöpfe, muss man etwas aufpassen, denn beim Verzopfen zieht man ja die Wolle etwas fester um die Nadeln und dann kann es etwas schwierig werden. Ich stricke deswegen momentan mit den 4er Yoganadeln beim Verzopfen, obwohl ich den Pulli, den ich extra zum Testen angeschlagen habe, mit 7er Nadel stricke.

Das ist Geschmackssache, deswegen " Geschmackspunkt". Mich persönlich stört das jetzt nicht und ich werde für die dickere Nadel sicher auch noch eine Lösung finden, möchte es jedoch nicht unerwähnt lassen.

 

 

Da ich einen RVO stricke, konnte ich auch gleich das Stillegen von Maschen mit den neuen Nadeln ausprobieren und hier zeigt sich wirklich einbe Stärke der Yoganadeln: sie halten die Maschen wie Bombe! Daheim Stricken ist ja immer einfach, aber wenn ich auf den Spielplatz gehe, muss der Pulli in die Tasche, durchgeschüttelt auf Parkbänken weiter gestrickt werden und wenn einer hinfällt und heult muss ich das Strickzeug auch mal ganz schnell irgendwo hin werfen und Tränen trocknen.

Die Nadeln machen all das mit. Keine von beiden hat sich nachdem ich die so hingebogen habe gelöst oder auch nur eine einzige Masche veruntreut. Klasse! Ich bin richtig glücklich damit!

 

 

Und hier auf dem letzten Bild seht ihr: das Verzopfen mache ich jetzt neuerdings auch anders. Anstelle die normale Zopfnadelform zu biegen, stricke ich nun eher mit einer Art U-Form und biege die Nadeln dann so, dass sie "zu" sind. Nichts fällt mehr herunter oder stört. Ich weiß ja nicht, wie es euch damit geht, aber bei mir ist das ein fast alltäglicher Kampf gewesen, gerade bei den Lucy Hague-Sachen. Verzopfungen ohne Ende und dann fällt die Nadel runter-ein Drama.

Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen: die Nadeln machen sich in der Zwischenzeit, in der man nicht damit zopft auch super am Handgelenk.

Ganz ehrlich: ich finde sie richtig gut. Der einzige Wehrmutstropfen ist für mich, dass es sie wohl leider nicht in einer kleineren Stärke geben wird. Ich stricke ja oft mit ganz kleinen Nadeln und da ist 4 schon 'ne Hausnummer.

Ich bin ja echt gespannt, wie ihr sie finden werdet und hoffe ich konnte euch damit jetzt mal einen kleinen Einblick geben und euch vielleicht auch ein bischen neugierig machen.

Habt ein schönes Osterfest!

 

Alice